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Reisebericht Madeira

Die erste LÖWER Gartenreise führte eine kleine Gruppe von 10 reisefreudigen Gartenbegeisterten vom 20.03.–27.03.2015 auf die bekannte Blumeninsel Madeira mitten im Atlantik.

Auch wenn die Wetteraussichten nicht die Besten waren, so ändert sich das Wetter bekanntlich doch sehr schnell, besonders wenn man mitten im Meer und am Strand Urlaub macht.

Als Domizil wurde das Madeira Regency Palace gewählt. Ein 5 Sterne Haus der ersten Klasse. Frühstück und Abendessen wurden in Buffetform angeboten und haben keine Wünsche offen gelassen. Besonders da das Abendessen immer wieder unter ein anderes Motto gestellt wurde.

Am ersten Tag der Reise wurde die Hauptstadt Funchal mit dem berühmten Blumen und Fischmarkt besucht. Außerdem natürlich auch die ganzen öffentlichen Parkanlagen wie zum Beispiel Santa Catarina und der Stadtgarten. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des botanischen Gartens von Funchal.

Das Programm war sehr abwechslungsreich gestaltet, sodass uns der nächste Tag mit dem Bus über die Ostspitze nach Santana zu den typischen, strohgedeckten Häusern führte. Man bekam so den ersten Eindruck der Vielfältigkeit der Flora auf der Insel. Und auch das Wetter zeigte sich von all seinen Seiten.

Am Montag sind wir nach Monte gefahren. Wie der Name vermuten lässt, liegt Monte auf einem Berg und traditionell fährt man mit dem Korbschlitten wieder bergab. So hatten wir viel Zeit um den Jardim Tropical ausführlich zu studieren. Als Besonderheiten bietet dieser Park auch eine Ausstellung über afrikanische Kunst und eine weitere über Edelsteine. Mit Sonne haben wir den Tag am Aussichtspunkt auf das Tal der Nonnen beendet.

Der nächste Tag führte uns dann an die Westküste über Camara de Lobos und Cabo Girao. Von hier aus ging es über die Hochebene der Insel an die Nordküste, nach Porto Moniz. Hier zeigte sich neben der Sonne auch der Atlantik mit all seiner Kraft. An diesem Tag haben wir ausschließlich die alten Straßen genutzt um auch hier wieder die unterschiedlichen Gegenden besser kennen zu lernen. Man darf nicht vergessen, dass wir an diesem Tag wohl auch die beste Poncha-Bar gefunden haben.

Der Mittwoch stand zur freien Verfügung um entweder das großartige Wellnessangebot des Hotels, einen der 3 Pools und die Sauna sowie Massage zu genießen, oder aber seine Souvenireinkäufe in Funchal oder dem nahe gelegenen Einkaufszentrum zu erledigen.

Der letzte Tag stand wieder ganz im Zeichen der Gärten. Erst der Orchideengarten der österreichischen Familie Pregetter der einen durch seine Natürlichkeit in den Bann zieht und die Tatsache, dass hier die Orchideen unter freiem Himmel wachsen und blühen. Danach, einer der Höhepunkte der Reise, in einen der 15 schönsten Gärten der Welt: Blandy´s Garten. Unbeschreiblich, wie auch der Blick über die Teufelsschlucht auf die Hauptstadt. Man sollte es selbst erlebt und gesehen haben.

Leider geht eine Woche viel zu schnell zu Ende, aber es gibt ja noch so viel zu sehen auf der Welt. Und die nächste Reise steckt sicher auch wieder voll wunderbarer Erlebnisse.

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